Liebe Vereine des JJVÖ,
Liebe KollegInnen,
Aufgrund der breiten Diskussion über den allgemeinen E-Mailverteiler bezüglich der neuen Prüfungsordnung, haben wir uns dazu entschlossen Ihnen einen Möglichkeit zu geben, diesen Thema zu erörtern.
Ich darf gleich unserer Webmasterin dafür danken, dass sie dies innerhalb von so kurzer Zeit ermöglicht hat.
Der Vorstand des Dankollegiums hat eine Arbeitgruppe gebildet, die in intensiven Gesprächen über die vergangenen 5 Monate ein Prüfungsprogramm entwickelt hat, dass als Basis die alten Programme des JJVÖ, des ÖJJB, des GJJVÖ und einigene anderen Programmen (nat. und int.) in sich vereint und jedem Sportler unseres Verbandes die Möglichkeit gibt seinen persönlichen "Weg" darin zu finden.
Ich bitte darum nicht nur das tabellarische Programm zu betrachen, sondern auch eingehend die Erläuterungen zu studieren, da diese das eigentliche Kernstück der Prüfungsordnung sind.
Die Arbeitsgruppe hat am 25.5.08 das Programm dem DK Vorstand zur Beschlussfassung präsentiert, und es wurde EINSTIMMIG angenommen.
Bis Mai 2009 ist eine Übergangsfrist vorgesehen, in der das "alte" JJVÖ Programm noch gültig ist.
Um Ihnen, den Vereinsvertretern und Trainern, das Programm in dieser Zeit näher zu bringen, sind für das nächste Semester Dantrainings geplant um eine Umstellung auf das neue Regelwerk so einfach wie möglich zu gestalten und Keiner benachteiligt ist.
Nun bleibt mir nur noch die erste Diskussinsplattform des JJVÖ zu eröffnen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Beisteiner
12 Kommentare:
Das einzige das stört, ist eine fehlende offizielle Präsentation auf der Matte. Viel besser wäre es das neue Programm an einem Samstag mal herzuzeigen für alle Trainer und Obmänner. 1x Hintermoos und zusätzlich 1x Samstag im August (für diejenigen die nicht in Hintermoos sind) sollte reichen um diese Projekt besser zu verstehen und alle Fragen zu beantworten. Die Aussendung über Mail ist recht nett, aber die Praxis auf der Matte würde alle Fragen schnell klären. Da gibst doch einige.
Ferry Kainz 3.Dan
J.J.C. Akebono
Ich denke, wenn es so funktioniert, wie die "geistigen Väter" dieses Programmes es sich vorstellen, kann dies eine der wichtigsten Neuerungen auf dem Weg zu einem modernen Verband sein!
Ich denke, wir sollten offen gegenüber Neuerungen sein und nicht nur stur hinter dem Altbewährtem herlaufen!
Ich hoffe auf eine anregende Debatte.
Christian Horvath 1. Dan
Es sind Trainingstermine für das nächste Semester geplant und ich hoffe, dass dort eine rege Teilnehmerschar sein wird. Denn man kann etwas nur verbessern wenn man konstruktive Kritik bekommt.
Wenn es mein Job zuläßt werde ich auch gerne persönlich zur Verfügung stehen
Daniel Hofmann 3.Dan
JJR Tsunami Alt Erlaa
Eine Präsentation ist für Hintermoos und Ende August geplant.
Sowohl theoretisch als auch praktisch in Form eines Workshops.
In Pinkafeld und Hintermoos werde bereits die ersten Prüfungen nach dem neune Programm abgenommen, welche öffentlich zugänglich sind.
Die Erkenntnisse aus Hintermoos, werde danach veröffentlicht.
LG
Christian Beisteiner
Also ich habe mich jetzt mal etwas zurückgehalten, um zu sehen wie das andere sehen.
Liebe Sportkollegen, mir war es schon immer ein Anliegen Techniken so auszuführen und zu lehren, dass sie auch funktionieren. Alle die mich kennen, wissen, dass es für mich nicht akzeptabel ist, wenn bei Prüfungen Techniken mehrfach gezeigt werden (z.B. Armhebel-Transportgriff). Das ist auch bei meinen Schülern so. Jedoch werden sie von mir auch keine gleichen Techniken gelehrt bekommen. Eine Reduzierung der Techniken bewirkt eigentlich nur, dass die Prüflinge nicht so lange brauchen, bis sie so weit sind. Da stellt sich doch die Frage, haben wir wie in der Schule einen Unterrichtsplan einzuhalten, der besagt, am Ende des Schuljahres einen Erfolg vorweisen zu müssen? Der Eine ist schneller, der Andere langsamer, das liegt in der Natur der Dinge. Und wenn ein Wettkämpfer auf Grund von Wettkampftraining keine Zeit für die Prüfungsvorbereitung hat, dann brauch auch er länger, bis er zur Prüfung antreten kann. Das ist ja auch nichts schlechtes. Muss ein Wettkämpfer denn unbedingt eine hohe Graduierung vorweisen, wenn er sowieso ein Topfighter ist? Das sehe ich dann nur als unnötige Selbstdarstellung.
Wenn andere Nationen das anders halten, dann ist das doch nicht unser Problem.
Unser Wurzeln sind alte Traditionen die eben das "Altbewährte" verkörpern.
Dazu zähle ich
1) Disziplin,
aber nicht in dem Sinn, dass ich als Trainer meine Schüler nach Vorbild amerikanischer Footballtrainer unterdrücke, sondern das fleißige, regelmäßige und auf das Ziel ausgerichtete Training,
2) Traditionelle Techniken,
u.a. eben auch Wurftraining und Randori ohne Uwagi, sonst könnt ich ja gleich Krav Maga Maor trainieren
3) Funktionierende Techniken und keine Showeinlagen, die dem Ausführenden sehr viel Ausdauer abverlangen und daher konditionsraubend sind
Sehen wir doch die Anzahl der Techniken als das eigene Repertoir für die Selbstverteidigung. Wir wissen alle, dass nicht jede Technik für jeden Schüler in jeder Situation funktioniert. Also müssen ja viel mehr Techniken gelehrt werden, als für die jeweils anstehende Prüfung notwendig sind. Jeder Schüler wird, wenn er denn die geistige Reife besitzt und davon gehe ich bei einem DAN aus, sich seine für ihn optimalsten Techniken herausfiltern.
Wir können ja einem Angreifer auch nicht entgegentreten und einen korrekten Angriff verlangen, wir sollten auf das chaotische vorbereitet sein und uns im Rahmen der gesetzlich definierten Grenzen verteidigen können.
Wenn mir das zu viel ist, dann kann ich eben keine weitere Prüfung ablegen, oder muß die Sportart wechseln.
Nun zu meiner Person. Ich bin derzeit sicherlich nicht in der Lage einen 2.DAN konditionell durchzustehen, zumindest nicht in der Qualität und Intensität wie ich sie für mich selbst verlange. Hat mir mein 1.DAN schon die Luft geraubt und mich über ca. 45 min beschäftigt.
Also das alte Programm nach neuen Richtlinien zu Prüfen wäre der sinnvollste Weg Quantität und Qualität auf höchstes Niveau zu steigern. Wir haben doch keine „schlechten Zeiten“ in denen auch gefragt wurde „darf’s ein bisschen weniger sein“.
Günther Gsöll 1.Dan
Tengu
Ich glaub jetzt hab ich verstanden wie der Name hier erscheint ohne sich anzumelden! ;-)
Günther Gsöll 1.Dan
Tengu
In aller Kürze ein Kommentar mit meiner eigenen Meinung:
Ad Anzahlreduktion:
a) Es wurde mehrfach darauf hingewiesen dass das neue Programm mehr Raum für kritische Fragen der Prüfer bieten soll. Da wird eine gefragte Technik schnell zu mehreren.
b) Das Kyu-Programm ist kaum weniger geworden.
c) Ein Dan sollte mit einer Technik in mehreren Situationen antworten können, die Pyramide eigentlich wieder kleiner werden. Um aber Spielraum für Spezialisierung zu geben trotzdem milde Steigerung
d) Es sollten WK und SV Elemente im Programm enthalten sein, eine gemeinsame Grundschule. Damit nicht jeder Kämpfen gehen muss kann man auch anderweitig sich für den Dan qualifizieren (anders als früher). Dann ist es nur fair wenn WKer auch eine Erleichterung erfahren. Oder gilt ein hoher Dan nicht auch für der SVler Selbstdarstellung? (Provokativ gefragt, er weiß ja auch dass er sich verteidigen kann...) Außerdem: Regel nur für Kaderathleten und internationale Kämpfer aktiv!
e) Dies ist kein reines SV-Programm, jeder Danträger muss auch die anderen Aspekte es JJ kennen und lehren können.
f) Es geht um Pronzipien der Abwehr, und das sind, egal wie der Angriff ist, nicht sehr viele (Vereiteln/Blocken, wegschlagen/lösen, direkt übernehmen, dirket Hebeln) Dies zu wissen ist des Schülers Aufgabe, dies in verschiedenen Situationen zeigen zu lassen des Prüfers/Trainers Aufgabe
Ich hoffe zu diesem Thema ein verständliches Kommentar abgegeben zu haben, ich bin vorerst mit dem Programm zufrieden und freue mich auf die ersten Prüfungen im Sommer.
Leider ist schriftlich nicht alles so möglich zu erklären wie es mündlich oder auf der Matte möglich wäre. Daher freue ich mich auch auf die Trainings!
So long, Daniel Hofmann, 3.Dan (geprüft :o)
Ich hätte eigentlich nur eine Frage was genau solle diese "schriftliche Arbeit" für einen 2ten Dan beinhalten, Welche Themen? Welches Ausmaß? Kann sin, dass ich die Erläuterungen nicht genau gelesen hab, aber meiner Meeinung nach wird das mit keinem Wort erwähnt!!!
lg Corina Cekada 1.Dan
Auch wenn wir uns alle erst mit dem neuen Prüfungsprogramm anfreunden müssen (und in der Praxis erleben)...so freue ich mich, dass es endlich geschaft ist etwas neues zu kreieren!
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um etwas in das Philosophische abzudriften.. :-)
Leben bedeutet Veränderung (hat mir ein weiser Mann mal gesagt)
Ich gehe einmal von der Annahme aus das der JJVÖ "lebt", etwas weiterbringt und bewegt! Deswegen würde Stillstand den "Tod" eines jeden Vereins/Verbands/Menschen bedeuten... wir müssen uns anpassen und flexibel sein um in unserer Welt zu überleben...(das klingt vielleicht etwas brutal ausgedrückt, ist aber schlussendlich so)
Egal ob es sich um einen Menschen oder einen Verband handelt, "survival of the fittest" gilt auch für den JJVÖ!
Und deswegen begrüße ich die Veränderung, die das neue Prüfungsprogramm darstellt - für mich stellt es eine Anpassung an unsere heutige Welt dar.
Heute ist "Jiu Jitsu" (das Jiu Jitsu, das durch den JJVÖ vertreten wird) nicht mehr "nur" Selbstverteidigung. Auch nicht "nur" Kampfkunst, oder "nur" Wettkampf...oder Show ... oder nur ein Sport...
NEIN, das moderne Jiu Jitsu umfasst all diese Dinge, vereinigt sie...und vereinigt damit uns, egal ob Wettkämpfer, SVler oder einfach nur Hobbysportler ... und genau das spiegelt auch das neue Prüfungsprogamm wieder: Es soll jedem die Chance geben, das zu zeigen, was einen ausmacht!
Gleichzeitig soll natürlich jeder die Grundschule beherrschen, irgendwie muss uns ja schließlich das Jiu Jitsu auch verbinden, also SVler mit Wettkämpfer...und das geschieht noch immer über die "alte", "traditionelle" Grundschule...
und ad "weniger" Techniken: weniger heißt oft mehr! Ich könnte natürlich jede Technik ganz kurz halten...oder aber auch (auf diesen Punkt geht das neue Prüfungsprogramm auch ein!) die 3 wichtigsten Punkte einer Verteidigung herzeigen...und so was könnte schon länger werden...drum: Technik ist nicht gleich Technik! Was an Quantität gespart wird, kommt an Qualität doppelt dazu - darauf müssen sich nun Prüflinge und Prüfer einstellen! Deswegen: zuerst mal ein Jahr lang laufen lassen und dann Resuemee ziehen...und vielleicht ein paar Sachen anpassen und verbessern...jetzt sind allerdings solche Diskussionen wenig sinnvoll, erstmal "erleben" wie es so ist!
So, das war's! Hoffe nicht allzu philosophisch! :-)
Liebe Grüße
Reinhard "Kitsune" Tlustos n.Dan
JJ Ryu Tsunami
Auf die Frage von Corina hier die Antwort von Kovacs Bernhard - ich poste sie nur für ihn da er in der Arbeit nicht kann.
[...] die schriftliche Arbeit sollte min. 5 A4 Seiten beinhalten. Je höher der Grad der erreicht werden soll, um so ausführlicher und präziser sollte die Arbeit sein.
Zum Thema: Jeder sollte für sich, oder mit Absprache seines Lehrers/Trainers ein Thema selbst bestimmen. So kann zum Beispiel ein Mediziner ein Thema nehmen, wo er Kampfsport und Anatomie/Biologie vereinen kann.
Hier einige Themen die mir bei Danprüfungen vorgelegt wurden:
Ju Jitsu
Der Kampfsport und seine Risiken
Ist Sport Mord
Knieverletzungen
Ju-Jutsu / sein Wesen im Spiegel der Zeit
Jiu-Jitsu Kampfsport und Selbstverteidigung
Atemi
Vereinsgründung in Österreich
Danträger - Trainer und Vorbild
Die Entwicklung der Kampfkünste
Frauenselbstverteidigung
Wettkampftraining im Sinne unseres Wettkampfsystems
Trainingsmöglichkeiten mit verschiedenen Schlagpolstern
Ude Waza - Armtechniken
Damit Kinder keine Opfer werden
Frauen als Kriegerinnen im Laufe der Geschichte
Zielgerichtetes Training im Jiu Jitsu
Die Wichtigkeit von Schlag- und Stosstechniken im Jiu Jitsu
Richtiges Fallen - Das Erlernen der Fallschule für Kinder
LG
Bernhard Kovacs
5. Dann JJ
Hallo an alle,
gibt es schon einen Termin auf der Matte um das neue Prüfungsprogramm vorzustellen?
Den Punkt: Zustimmung seines Lehrers (sollte der Antragsteller seinen Verein selbst technisch leiten und keinen direkten Lehrer haben, welcher der Prüfung zustimmen kann, so hat sich der Antragsteller mit einem höhergraduierten Lehrer seiner Wahl ins Einvernehmen zu setzen, der den Antrag befürwortet. Finde ich merkwürdig. Soll ich jetzt zu einen anderen Danträger gehen und ihn fragen ob er mich unterstützt? Was soll das bringen? Schleimen in höchster Form? :-)
Ferry Kainz 3.Dan
J.J.C. Akebono
Hi an alle,
da angeblich am 24.08. eine schulung stattfinden sollte, wären ein paar Details recht hilfreich. z.b. Wo, wann, findet das ganze überhaupt statt?
lg
Ferry
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